Satirisches Standard Vorwort für Dissertationen: Plagiieren erwünscht !

Ich habe heute mit einem Kollegen, der gerade an seiner Dissertation arbeitet, zusammengesessen.
Durch die aktuelle Debatte in den Medien und die Auswirkungen auf den Wissenschaftsstandort Deutschland haben wir uns einige Gedanken gemacht wie wir mit der aktuellen Situation umgehen sollen.

Wir sind zu dem Entschluss gekommen einen Satirischen Ansatz zu wählen, da das Verhalten des Beschuldigten sowie der Universität an der er Promoviert hat nur noch so zu ertragen ist. Ich weise von vornherein darauf hin das einige Stellen dieses Vorworts aus der aktuellen Debatte übernommen wurden ohne dies Kenntlich zu machen. Es liegt hier reine … und ich betone reine … Absicht vor diesen Sachverhalt Satirisch darzustellen.

Das Vorwort folgt im Anschluss:

Ich bin ein Mann mit Fehlern und Schwächen. So stelle ich mich vor ihnen hin und gebe offen zu, dass ich nichts für meine Dissertation getan habe. Meine geliebte Freundin, meine Tochter, meine Familie, meine Hobbies, mein Haustier, meine Arbeit und meine Faulheit haben keine Zeit gelassen mich um meine Dissertation zu kümmern. Und das gebe ich auch ganz offen zu!

Bitte lesen sie meine Dissertation nicht allzu genau. Wer die Dissertation elektronisch auf Plagiate untersucht, erklärt, dass … und ich betone … dass er nur auf mich neidisch ist. Ferner möchte ich erklären, dass ich über diese Menschen keine schützende Hand halten kann, sollten sie einmal ins Visier der BILD-Zeitung kommen.

Wer meiner Bitte dennoch nicht nachkommt und diese Dissertation liest den weise ich darauf hin falls er an der einen oder anderen stelle einen Fehler findet, dass es daran liegt, dass ich beim Zusammenstellen der mir sinnvoll erscheinenden Texte den Überblick über deren Quellen verloren habe.

Fehlende Fußnoten und Quellenangaben werde ich gegebenenfalls bei einer weiteren Edition nachreichen. Ich möchte jedoch betonen, dass es sich dabei nicht um eine Absicht handelt, sondern nur ein Schutz davor ist, dass der Leser erkennt, dass ich alles abgeschrieben habe.

Obwohl ich ihnen nicht genau sagen kann warum, so bin ich doch überzeugt, dass ich den Doktor-Titel verdient habe! Da ich weiß, dass viele Leute ähnliche Verpflichtungen wie ich habe, weise ich meine Gutachter darauf hin, dass wenn sie meine, bzw. die von mir vorgelegte Arbeit nicht lesen, sondern mit Auszeichnung benoten, sie ihren Aufwand beim Korrigieren vermindern könnten.

Ich weise nochmals darauf hin, dass es wichtigere Aufgaben zu erledigen gibt, als Zeit an dieses Dokument zu verschwenden. Falls dennoch jemand im Laufe meiner weiteren Karriere herausfinden sollte, dass Teile der Arbeit nicht von mir verfasst wurden, werde ich diese Tatsache als abstrus bezeichnen und obwohl ich meinen Doktor-Titel verdient habe ihn jederzeit ablege, sollten mir die Argumente ausgehen.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: